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		<title>My Blog</title>
		<description>Catch and Release</description>
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		<language>de</language>
		<category>Fliegenfischen</category>
		<copyright>Jaromir Knorre</copyright>
		<item>
			<title>Catch and Release</title>
			<link>http://www.czech-nymphing.eu</link>
			<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 18:49:54 GMT</pubDate>
			<description>&lt;font style="font-size:21px" color="#000000" face="Arial"&gt;&lt;b&gt;Der Weg aus der Krise der überfischten Forellengewässer: &lt;br&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;font style="font-size:27px" color="#000000" face="Arial"&gt;&lt;b&gt;Catch and Release?&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;font style="font-size:15px" color="#000000" face="Arial"&gt;Betrachtungen eines Fliegenfischers aus dem Land, wo das Catch and Release erlaubt ist: &lt;b&gt;Tschechien&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;/b&gt;&lt;i&gt;Ein Beitrag von meinem Freund Jaromir Kudlak&lt;br&gt;
&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;font style="font-size:16px" color="#000000" face="Arial"&gt;&lt;br&gt;
&lt;/font&gt;&lt;font style="font-size:15px" color="#000000" face="Arial"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;  Überfischung&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, ist seit Jahren der Horrorauausdruck für rücksichtsloses Raubfischen auf den Weltmeeren. Ich wage zu behaupten, daß das Überfischen auch das Problem für unsere Angler geworden ist.&lt;br&gt;
 &lt;br&gt;
  Mit &lt;b&gt;„Überfischen“&lt;/b&gt; können wir nur den Zustand verstehen, wenn wir bei einer sich &lt;b&gt;ständig steigenden Anstrengung immer kleinere Fangergebnisse &lt;/b&gt;erzielen. Selbstverständlich gemesen in einem Zeitraum von mehreren Jahren. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
   &lt;b&gt;&lt;i&gt;Steigende Anstrengung&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; - was kann man sich unter diesen zwei Wörtern vorstellen? Hoher Angledruck, bis zur Vollkommenheit entwickelte Technik und Taktik und Anglerstunden, also die Zeit, die wir am Wasser mit aktivem Fang verbringen. Und &lt;b&gt;kleinere Fangergebnisse?&lt;/b&gt; Darunter sollte wir - falls wir das Problem näher betrachten wollen - immer kleineres Gesamtgewicht der gefangenen Fische verstehen. Demnach kleinere und kleine Fische. Also nicht zwingend weniger Fische&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;/font&gt;&lt;font style="font-size:16px" color="#000000" face="Arial"&gt;   &lt;/font&gt;&lt;font style="font-size:15px" color="#000000" face="Arial"&gt;Zu diesem fatalen Zustand ist es an vielen unseren Forellengewässern tatsächlich bereits gekommen. Aber davor, bis wir anfangen,  allen möglichen Umständen die Schuld in die Schuhe zu schieben, sollten wir es versuchen, die Ursachen von diesem Zustand zu entschlüsseln und den Weg zur Minderung ihrer Wirkung suchen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
   Zuerst - und dies noch bevor wir übereilig neue Maßnahmen diskutieren, schlage ich vor, einen kleinen Exkurs in die &lt;b&gt;Fischökologie&lt;/b&gt; zu wagen. Erlauben Sie mir etwas zu erwähnen, was auf viele wie ein Paradox, auf andere als das berüchtigte rote Tuch auf den Stier wirken wird und was sicherlich eine Lavine an negativen Kommentaren auslösen wird.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
   &lt;b&gt;&lt;i&gt;Mit dem Fang - selbstverständlich nicht mit einem übermässigen Fang,&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; verbessert der Angler den Bestand der Fische. Fisch, genauso wie andere Lebewesen, ist auf eine gewissen Nahrungsmenge angewiesen. Jungfisch um zu wachsen, erwachsene Exemplare zum Lebenserhalt und der Fähigkeit, abzulaichen, dafür weniger zum Wachstum. Falls in der Population ältere Fische überwiegen, verbrauchen sie Nahrungsvorräte zum Nachteil der Jungfische, wobei ihr Abwachsen dadurch verlangsamt wird und es kann zum Absterben kommen. Fang der älteren Exemplare steigert die Chance der kleineren Fische aufs Überleben. Sie wachsen schneller ab und das Gesamtgewicht wächst... Wir kommen also zu einem, auf den ersten Blick widersprüchlichen Ergebnis, das wir selbstverständlich mit Gesetzen der Bestandsdynamik erklären können: Unter bestimmten Umständen erhöht der Fischfang das Gesamtgewicht der Population. Und dies durch die unterschiedliche Geschwindigkeit des Gewichtswachstums von unterschiedlich alten Fischen..*&lt;sup&gt;)&lt;/sup&gt; &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
(&lt;i&gt;Anmerkung: Warum werden in der Zuchtanstalten die Fische sortiert? „Soziales Bewußtsein“ gibt es unter den Fischen nicht!)&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
  &lt;/i&gt;Warum dieser Abstecher? Wer im Web manche Artikel, Beiträge und hauptsächlich Kommntare dazu verfolgt, kann schnell den Eindruck gewinnen, daß einen Fisch am Forellengewässer zu entnehmen, nach Hause zu bringen und zu verzerren ein verwertliches Vergehen ist und solch ein Angler als „Kochtopfangler“ bezichtigt wird. Dadurch kann der in unserer Fliegenfischen-Mikrowelt der Eindruck etstehen, das nur Gewässer mit hohem Mindestmaß oder gar Gewässer mit Catch and Release Regel, wei an der Moldau, die „Fünfsterne-Gewässer“ sind und sie zeigen uns den Weg aus der Krise.  &lt;br&gt;
      &lt;br&gt;
Ich behaupte, dies ist nicht die Lösung. &lt;br&gt;
&lt;/font&gt;&lt;font style="font-size:16px" color="#000000" face="Arial"&gt;&lt;b&gt;&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;i&gt;Hoher Anglerdruck -&lt;/i&gt; &lt;/b&gt;dies ist praktisch die uneingeschränkte Möglichkeit&lt;b&gt; &lt;/b&gt;eine Gewässerkarte zu erwerben. &lt;b&gt;&lt;br&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br&gt;
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Ständig neu entwickelte Technik und Taktik.&lt;/i&gt; &lt;/b&gt;Heiliger Peter soll mir beistehen,&lt;b&gt; &lt;/b&gt;daß ich nicht gegen&lt;b&gt; &lt;/b&gt;die neuesten Trends beim Fliegenfischen mosern will, aber Jeder kann bezeugen, daß wir heute in der Lage sind, auch Fische vom tiefsten Grund effektiver und vollkommener fangen zu können, als zu den Zeiten, die wir heute als fischreich in Erinnerung haben. Handelte es sich dabei um Fische, die alt, oder schnell wachsend waren? Diese Frage kann ich nicht ohne Spekulationen beantworten und auf das dünne Eis der Mutmaßungen und Schätzungen werde ich mich nicht begeben. &lt;br&gt;
&lt;i&gt;&lt;br&gt;
&lt;b&gt;Zeit, die wir mit dem aktiven Angeln am Wasser verbringen -&lt;/i&gt; &lt;/b&gt;Sie werden entgegenhalten und Sie werden Recht haben: Dafür sind wir doch Sportfischer und als solche wollen wir am Wasser entspannen, Spaß haben und so lange wie möglich Angeln. Dafür haben wir immer mehr Freizeit, die wir mit unseren Hobbies verbringen können. Aber! Fische fangen und wieder zurücksetzen schon deshalb, weil sie untermaßig sind, oder wir sind solche „Sportsfreunde“ und wir angeln ausnahmslos nach der Regel Catch and Release, wann die Anzahl der erbeuteten Fische während eines Tages bis zu Hundert geht (man kann es in etlichen Kommentaren zu diversen Artikeln im Web nachlesen), das ist - und nehmen Sie es mir nicht übel, auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Auch wenn wir die überhaupt niedrigste Mortalität der vom Haken befreiten Fische, die nach diversen Untersuchungen bei 3% liegt, annehmen, ist es fast das Gleiche, als wenn ein „Kochtopfangler“ mit zwei, drei Fischen nach Hause geht. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;b&gt;Zum Schluß: &lt;/b&gt; &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
     Ich habe es versucht, hiermit einige grobe Züge des Überfischens an manchen Forellengewässern hierzulande anzudeuten. Ich maße es mir nicht an, den Weg, wie man diesen verhängnisvollen Trend der Bestandsverringerung größerer Forellen und Äschen anhalten soll. Ich kann zwar annehmen, daß sich dies aus den oben erwähnten Gedanken ergibt. Dafür warten auf alle Mutwilligen im Rückhalt zu viele militante Verfechter der „einzig wahren Ethik“. Hierzu kann man teils unvertändliche Beasatzmaßnahmen zählen. Von Extremen, wie ein absolutes Verbot der Zurücksetzung der Fische, will ich gar nicht reden. &lt;br&gt;
         &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
 *&lt;sup&gt;)&lt;/sup&gt; Jean Dorst: Natur in Gefahr &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
     &lt;br&gt;
&lt;/font&gt;</description>
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